Ein Bildungsroman, ein Deformationsroman: 12 Geschichten mit demselben Erzähler, alle Varianten sind korrekt und gleichzeitig weit davon entfernt, Kaspar Hausers Kindheit genau zu beschreiben. Der Roman ist eine Neuinterpretation des literarischen Motivs des von Wölfen aufgezogenen Kindes. Kern der Geschichte bleibt jedoch die Erforschung der Erinnerungen, die sich von der Melancholie ernährt.