Thea wird im Mai 1945 19 Jahre alt. Sie arbeitet seit einem halben Jahr auf dem Gut der Familie Lemke in Protzen, einem Dorf, nordwestlich von Berlin. Hier erlebt sie die letzten Monate des Krieges. Ihre Ängste, ihre zunehmenden Zweifel, die dramatischen Erlebnisse während des Trecks, ihre Rückkehr nach Berlin, zu Fuß durch die zerstörte Stadt, aber auch ihre Träume, mit denen sie sich der hoffnungslos scheinenden Wirklichkeit hin und wieder entziehen kann, teilt sie ihrem Tagebuch mit.