‚Die Uhren in Mutters Zimmer‘ ist ein Roman, der weder einen konkreten Anfang noch ein konkretes Ende hat und dennoch eine harmonische Einheit bildet. Es ist ein Ausschnitt aus einem Leben, das sich im Kreis dreht und dabei das Gefühl und die Illusion einer Offenbarung vermittelt. Wie der Erzähler von ‚Combray‘ erhebt sich die Heldin über die Welt und zermalmt alles um sich herum, um darin Sinn, Anfang und Ende zu finden. Die Uhren sind ein Roman über jede Frau: über die Ana, die uns gefangen genommen hat, und die, die wir gefangen halten.