Der Roman Svila, škare (zu Deutsch „Seide, Schere“) ist ein autobiografischer Bericht, in dem die Autorin von ihrer Kindheit in Belgrad, dem Umzug ihrer Familie nach Zagreb (1941, nach Kriegsausbruch), dem Aufwachsen in dieser Stadt und von einer gescheiterten Ehe erzählt. Vom Leben als Routine. Diese wird durch ihre Abreise nach Westberlin unterbrochen. Die Autorin untersucht ihre Haltung gegenüber ihrer Mutter und ihrem Vater, sprich, gegenüber der weiblichen und männlichen Welt, und sie spricht von der Notwendigkeit sich als Frau, die in einem traditionellen patriarchalischen Umfelg erzogen wurde, ihren eigenen Platz in der Welt zu erkämpfen.