Adolf Burger, geboren 1917 in der heutigen Slowakei, war gelernter Buchdrucker und Setzer. 1942 wurde er zusammen mit seiner Frau nach Auschwitz verschleppt und zwei Jahre später in die Fälscherwerkstatt des KZ Sachsenhausen kommandiert, wo in großen Mengen Geld und Dokumente gefälscht wurden. Nach seiner Befreiung durch die Alliierten kehrte er in die Tschechoslowakei zurück und lebte in Prag. Seine Erinnerungen hielt Adolf Burger in einem Buch fest, das 1992 unter dem Titel Des Teufels Werkstatt erschien. 2006 entstand der Spielfilm Die Fälscher, der bei der Oscarverleihung 2008 als erster österreichischer Film die Auszeichnung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ erhielt. Adolf Burger starb 2016 in Prag.