Günter Eich wurde 1907 in Lebus an der Oder geboren. 1927 begann Eich – teils unter Pseudonym – erste Gedichte und Texte zu veröffentlichen. Ab 1933 schrieb er Hörspiele für verschiedene deutsche Rundfunkanstalten und war unter anderem für den Königswusterhäuser Landboten publizistisch tätig. Nach dem Krieg veröffentlichte er weiter Gedichte, Prosa, Drehbücher, vor allem aber Hörspiele. 1947 wurde er Mitglied der Gruppe 47, deren ersten Preis er 1950 bekam.  Es erschien die erste Sammlung von Hörspielen bei Suhrkamp. In den sechziger Jahren unternahm Eich als inzwischen renommierter und vielfach ausgezeichneter Verfasser von Hörspielen etliche Lesereisen mit anschließenden Aufenthalten unter anderem im Nahen Osten, Asien und Teile Nordamerikas. Am 20. Dezember 1972 starb Eich nach langjähriger Krankheit in Salzburg.