Panait Istrati, geboren 1884 in Brăila, zählt zu den herausragenden Prosaisten seiner Zeit. Er bereiste die Türkei, Ägypten und Italien, beherrschte Griechisch ebenso wie Rumänisch und verfasste einen Großteil seines Werkes auf Französisch. 1921 versuchte er, sich in Nizza das Leben zu nehmen. In seiner Tasche fand man einen Brief an den französischen Nobelpreisträger Romain Rolland, der daraufhin seine Texte las und ihn unterstützte. Die Rezeption seiner Bücher und deren Wirkung auf die europäische und internationale Literaturszene waren enorm. Nach mehreren Schicksalsschlägen kehrte der an Tuberkulose erkrankte Istrati 1933 endgültig nach Rumänien zurück. Er starb 1935 in Bukarest.