Thomas Jonigk ist einer der prägenden Autoren seiner Generation. Geboren 1966 in Eckernförde, schreibt er seit 1991 Theaterstücke, Libretti, Drehbücher und Romane. Als Regisseur arbeitete Jonigk u.a. am Schauspielhaus Zürich, an der Berliner Volksbühne sowie am Schauspielhaus Wien, dem er von 1997 bis 1999 als Chefdramaturg angehörte. Eine erste Sammlung ist 2008 bei Droschl unter dem Titel Theater eins erschienen. Sein Romandebüt Jupiter erschien 1999, gefolgt von Vierzig Tage, wofür er 2009 (gemeinsam mit seinem Übersetzer Bernard Banoun) den Prix Amphi für den besten nicht-französischen Roman in französischer Übersetzung erhielt. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen u.a. die Romane Melodram und Liebesgeschichte.