Hans Kelsen, geboren 1881 in Prag und aufgewachsen in Wien, gilt als einer der bedeutendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1919-1930 als Professor tätig war. Danach lehrte er in Köln, 1933-1940 in Genf sowie 1936-1938 in Prag. Während seiner Professur in Wien arbeitete er zudem als Verfassungsrichter. 1945-1952 war er Professor in Berkeley, Kalifornien, wo er im Jahr 1973 starb. Hans Kelsen befasste sich mit verschiedenen Gebieten der Rechtswissenschaft, insbesondere mit Rechtstheorie, Soziologie, Staatslehre und Staatsrecht.