Gabi Köpp wurde 1929 in Schneidemühl im damaligen Posen-Westpreußen geboren. Nach ihrer Flucht bei Kriegsende studierte sie in Hamburg Physik. Seit 1966 war sie als Dozentin am Lehrstuhl für Theoretische Physik der Technischen Hochschule Aachen tätig, wo sie von 1986 bis 1994 eine außerplanmäßige Professorenstelle innehatte, die sie bis 1999 ehrenamtlich fortführte. Außerhalb der Physik wurde sie durch ihre Autobiographie bekannt, in der sie ihre Flucht aus dem Osten und zahlreiche Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten schilderte. Gabi Köpp starb 2010 in Berlin.