In dreißig Prosastücken und lyrischen Miniaturessays hält Aleš Šteger fest, was er in Berlin im Laufe eines Jahres sah und hörte. Das Geisterhaus für Schriftsteller am Wannsee, die dort alle schon einmal daran dachten, sich umzubringen, eine U-Bahn-Station im Wedding, vom Geheul der alten Germanen heimgesucht, die Tempelhallen einer Buchhandlung in der Carmerstraße… Aufgeladen mit Bedeutung, überreich an Gedächtnis, erfüllt mit den Stimmen derer, die vor ihm da waren, fordern sie sein poetisches Erkenntnisvermögen heraus.