Die mazedonische Autorin Lila, die albanische Fotografin Edlira und der pakistanische Musiker Joseph treffen als Stipendiaten einer österreichischen Kulturstiftung in der Fremde zusammen. Nach anfänglichen Missverständnissen entwickelt sich zwischen Lila und Edlira eine enge Freundschaft, zwischen Edlira und Joseph sogar eine Liebesbeziehung. Doch Edlira hat Hepatitis. Kurz vor Ende der gemeinsamen Zeit in Wien stirbt sie, und Joseph beschließt nach Pakistan zurückzukehren. Aus verschiedenen Perspektiven kreist der Roman um die Frage nach Fremdsein und Heimat und beobachtet mit erfrischender (Selbst-)Ironie die Situationen und Verstrickungen ihrer Protagonisten im modernen Nomadentum.