Holzfällen ist die Geschichte einer „Erregung“, die Geschichte eines „künstlerischen Abendessens“ in Wien. Der Erzähler, ein Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet die Gesellschaft, die auf den Schauspieler des Burgtheaters wartet, der versprochen hatte, gegen halb zwölf zu diesem Essen zu kommen. In der Mitte der Erzählung tritt der Burgschauspieler endlich auf. Den Erzähler erfasst eine immer größere Erregung. Er verlässt das Haus, rennt in die Innere Stadt Wiens hinein, diese Stadt, die er hasst und die doch für ihn die beste Stadt ist, deren Menschen er hasst und die doch für ihn die besten Menschen sind.