Nach ihrer Machtübernahme 1944 wollten die bulgarischen Kommunisten auch eine „sozialistische Lebensweise“ verwirklichen: Bei der Umsetzung dieses Vorhabens stießen Partei und Staat aber auf eine widerspenstige Bevölkerung, die ihr Leben nicht nach den Vorgaben der Ideologie leben wollte. Anhand zentraler Baustellen der „sozialistischen Lebensweise“ untersucht das Buch kommunistische Gesellschaftspolitik, deren Ergebnisse zwar selten den Intentionen entsprochen haben, die aber dennoch Gesellschaft und Kultur Bulgariens nachhaltig transformiert haben.