„Cicero ängstigte sich vor dem Tod, Cato wünschte sich ihn, Sokrates war er gleichgültig“. Was bedeutet der Tod für uns? Beim Nachsinnen über diese Frage gerät der große Sprachphilosoph Ernst Tugendhat zwangsläufig an die Frage nach dem Sinn des Lebens. „Das Leben ist nicht ein Gut, sondern es kann, teils durch glückliche Umstände, teils immer auch durch uns, Sinn gewinnen; kann, muß nicht.“