Das Bett will nicht mehr passen, jeden Morgen wird ein Strumpf vermisst und die Freunde sind längst tot, nur man selbst hat scheinbar »kein kürzeres Sterben verdient«. Dem Jenseits nahe sprechen und singen die jüngsten Gedichte von Miodrag Pavlović, dem Doyen der serbischen Literatur, über gar diesseitig drängende Fragen. Mit eindringlichen Bildern bringt Pavlović sowohl das Existentielle als auch das Komische der Situation des (gealterten) Menschen auf den Punkt, schaut mit Weisheit und feinem Humor auf das Unergründliche von Himmel und Erde.