Samardžićs erster Roman erzählt die Geschichte von Kosta, der im Beton eines Belgrader Plattenbauviertels aufwächst und sich in einem von Gewalt geprägten Milieu von „harten Jungs“, Hooligans und Machos durchschlägt, bis er schließlich im belagerten Sarajevo angesichts von Unsicherheit und permanenter Todesgefahr reift. Das Buch, das stark auf autobiografischen Erlebnissen des Autors beruht, wurde vom bosnisch-herzegowinischen Schriftstellerverband als „Bestes Buch des Jahres“ ausgezeichnet und befand sich in der Endauswahl für den renommierten Preis der Zeitung „Jutarnji List“. Jana Pogačnik von „Jutarnji List“ urteilte: „Samardžić schreibt über den Krieg, und seine nackten und kraftvollen Fragmente gehören zu dem Besten, was über dieses Thema geschrieben worden ist. Seine scharfkantigen Sätze hinterlassen nicht nur auf dem Papier Narben, sondern auch auf bzw. in den Lesern.“