Nach außen ist er ein schillernder Prominenter, der jedes Publikum bezirzt, und privat ein schlicht beneidenswerter Hausherr: Ein Knopfdruck hier, ein Fingerschnippen da – die nimmermüde Dienerschaft weiß auch den extravagantesten Wunsch zu jeder Unzeit zu befriedigen, ob es sich dabei um einen exotischen Gaumenkitzel, um die letzte Einrichtungsgrille des verehrten Chefs oder um seine intimeren Gelüste handelt. Aber folgen die Angestellten wirklich gehorsam dem Befehl ihres Arbeitgebers? Immer öfter wird er Zeuge von befremdlichen, ja gewaltsamen Aktionen, die einen schauerlichen Plan erahnen lassen; sein Haus selbst scheint sich gegen ihn zu wenden und wird zum ausweglosen Labyrinth.