Monolog in drei Akten ist eine kleine Fibel vom Wandel der Zensur, ihrer Schergen und Opfer, Macht wie Magie (nicht nur in postsowjetischen Gesellschaften); ändern sich die Zeiten, geht sie mit der Zeit und ändert Gesicht und Gesten – drei Tiraden, wortscharf wie bilderreich gewitzt und zugespitzt. Im Anhang: ein kleines Porträt von Ottensheim an der Donau – Prosawellen vom Strömen des Flusses, dem Lauf der (Lebens-)Zeit und deren Überfuhren. Erschienen als zweisprachige Erstausgabe mit sechs Federzeichnungen von Christian Thanhäuser und einem Original-Holzschnitt am Umschlag als Nummer 19 der Reihe RanitzDruck.