Protagonist der Gedichtsammlung ist der Bockstenmannen, der 1936, fünfhundert Jahre nach seinem Tod, in einem schwedischen Torfmoor gefunden wurde. Drei Pfähle in seiner Brust deuten auf eine rituelle Tötung hin. Mit dieser Gestalt nimmt Pusterla eine verdrängte und vergrabene Vergangenheit auf, eine Gestalt, welcher der Autor seine Stimme leiht, um sich auf unsicherem Boden der Dunkelheit auszusetzen. Ort des Dialogs mit dem Toten ist ein Sumpfgebiet in der Nähe des Meeres, dort, wo sich die Grenzen zwischen Wasser und Land auflösen, ein unwegsames Gelände, in welchem sich die Natur dunkel und verwüstet präsentiert.