Ausgehend vom zeitlich-räumlichen Kontext der Stadt Belgrad 1986, einer Großstadt also aus der Zeit der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl – die die Apokalypse und den Zerfall der großen sozialistischen Imperien  ankündigt ­– thematisiert Madžunkov in seinem Roman die vertrackten Beziehungen zweier Liebespaare und eine imaginäre Suche nach Don Quijote. Diese Suche wird zu einer Metapher unserer Zeit, einer Zeit der verlorenen Don Quijot’schen Werte: Sehnsucht und Fantasie.