Tomaž Šalamun (1941-2014) war einer der bekanntesten und meist übersetzten slowenischen Dichter. Sein Gedichtband Poker (1966), dem mehr als 30 weitere Bände folgten, markiert einen Neubeginn in der slowenischen Lyrik. Er lebte eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten, wo er zwei Jahre an der University of Iowa verbrachte und als Kulturattaché an der slowenischen Botschaft in New York arbeitete. Tomaž Šalamuns Gedichte wurden in fast alle europäischen Sprachen übersetzt.