Emir Suljagić, geboren 1975 in Ljubovija (Serbien), suchte im April 1992 mit Tausenden anderen Bosniaken Zuflucht in Srebrenica, wo er die Belagerung der UN-Schutzzone und die Ermordung fast aller männlichen Einwohner durch die serbischen Truppen erlebte. Nach dem Krieg studierte er Politikwissenschaft an der Universität Sarajevo. Er war Korrespondent für das in Sarajevo erscheinende Wochenmagazin Dani und Research Fellow am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Seine Erfahrungen veröffentlichte er in Razglednica iz groba, das in sieben Sprachen übersetzt wurde.