In Form von Essays hat die Autorin in diesem Buch ihre Gedanken zum Thema Lebendspende aufgezeichnet, nachdem sie sich 2004 in den USA zum wiederholten Mal einer Nierentransplantation unterziehen musste ‒ die Besonderheit: die Niere stammte von einem noch lebenden, freiwilligen Spender. „Ich wollte meine Spenderin verstehen. Ich musste sie fragen, warum sie sich dazu entschlossen hat, einem völlig Fremden eine Niere zu spenden. Das habe ich mir versprochen. Aber die zweite Frage, die ich mir selbst beantworten musste, war: wie gehe ich mit dem Fremden um, der mir ein neues Leben geschenkt hat?“