Die junge Literaturwissenschaftlerin Tanja Lucić muss ihre Heimatstadt Zagreb wegen des Krieges verlassen und landet als Dozentin für „serbokroatische Literatur“ an der Amsterdamer Universität. Ihre Studenten sind kaum jünger als sie und stammen aus allen Teilen des ehemaligen Jugoslawien. Sie haben sich an der Universität immatrikuliert, um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, nebenbei jobben sie als Straßenmusiker, Servier- und Putzkräfte oder für eine Zuliefererfirma der S&M-Ladenkette „Ministarstvo boli“. Tanja entschließt sich, in ihrem Seminar das „jugonostalgische“ Experiment einer „Katalogisierung“ des exjugoslawischen Alltags zu wagen.