An der Schwelle zum 21. Jahrhundert gerät die Zeit aus dem Takt, und so verschieben sich Zeit- und Raumebenen in diesem Roman, der in Mazedonien um die Jahrtausendwende, aber auch in den USA, Afghanistan und Surinam spielt und in dem sich die Schicksale von 33 Personen aus Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflechten. Zur selben Zeit im Osten und im Westen, in der Realität und der Fiktion, in der Gegenwart und einer anderen, beschleunigten Vergangenheit, im Krieg und in einem Frieden, der dem Krieg gleicht. Gewissheiten geraten ins Wanken, die Leben der Protagonisten werden durcheinandergewirbelt. Was bleibt, ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.