In poetischen und traurigen Erzählungen entwirft der Schriftsteller ein unerbittliches Tableau verlassener Menschen am Rande der modernen Schweizer Gesellschaft und andernorts. Dem Studenten mit Migrationshintergrund steht eine Prüfung bevor und er erahnt und spürt die vulgäre Gehässigkeit und Gefühlsarmut des Gegenübers. Eine Frau will das Meer sehen; und plötzlich kommen alte Erinnerungen in ihr hoch. Ein Lehrer trifft auf einen verlorenen Jugendlichen, der einmal sein Schüler war. Die von Jean-François Haas beschriebene Welt ist voller Tücken und Fallen, in der sich tagtäglich kleine katastrophale Tragödien abspielen.