Mit schockierender Direktheit artikuliert Radmila Lazić Dinge, über die man gewöhnlich schweigt. Unerschrocken nennt sie die Dinge beim Namen, schwimmt gegen den Strom und bricht Tabus, wobei sie sich nicht scheut, im patriarchalischen Serbien über die Wünsche, Bedürfnisse und Begierden der Frauen zu sprechen. Es ist ein völlig neuer Ton, den Radmila Lazić in die Lyrik einbringt, zumal diese Gedichte eine direkte, alltägliche und dennoch poetische Sprache sprechen. Die Gedichte wurden gemeinsam von der Autorin und dem Übersetzer Urban Vovk für diesen Gedichtband speziell ausgewählt.