Wirkungsvoll schildert Aleksandar Tišma in diesem Roman, wie der Zweite Weltkrieg in das weitgehend friedliche Leben der Menschen in Novi Sad einfällt und deren Träume zunichtemacht. So wird die Halbjüdin Vera zur KZ-Hure, Srodoje findet sich in der Nachkriegsgesellschaft nicht mehr zurecht, Milinko wird verstümmelt und Gerhard findet als Widerstandskämper den Tod. „Ein überwältigernder Roman, geschrieben in einer bewundernswert prägnanten Sprache.“ (Ernst Pawel, New York Times Book Review).