Die Suche nach physischer Nähe ist voller Tücken. Wenn sich zwei Frauen näher kommen wollen, ist es überdies oftmals notwendig, seine Identität preiszugeben. Männer spielen hier die Rolle der Mittler und Leihmütter. Die Protagonistin ist gefangen im Spannungsfeld zwischen dem Heterosexuellen und dem Homosexuellen, zwischen der Angst, entblößt zu werden, und der bevorstehenden, unumgänglichen Apotheose, nämlich ihr Innerstes preiszugeben. Mehr als mit der Umwelt hat sie mich sich selbst zu kämpfen. Als sie aufbricht ihre Auserkorene für sich zu gewinnen, trägt sie Lippenstift, ihre Kriegsbemalung.