Die Studie befasst sich mit der Entwicklung der slowenischen Nationalbewegungen ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Autor kritisiert die gegenwärtige Auffassung, moderne Nationen seien direkte Erben alter Gemeinschaften und beleuchtet insbesondere das Phänomen der Sprache als „Wiege“ der Nation: Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts gab es nämlich in den sogenannten slowenischen Ländern mehrere Dialekte, die untereinander um die Vormacht als die slowenische Schriftsprache konkurrierten.