Kristalni čas ist in den Worten des Autors das „Abbild seiner Seele“. Der autobiografische Roman hat die Form eines Tagebuchs, in dem sich der Protagonist mit der aktuellen Gegenwart konfrontiert, gleichzeitig in die Vergangenheit zurückkehrt und verschiedene Etappen seines Lebens beleuchtet. Behutsam entwirrt der Autor ein verzweigtes Netzwerk von Zufällen und Notwendigkeiten, die sein Leben prägten. Der Roman ist Beichte und literarisches Meisterwerk zugleich. Die Geschichte einer Person wird mit den immerwährenden Fragen über Tod, Glaube und Liebe verwoben. Am Ende ist in den Augen des Autors künstlerisches Schaffen „die einzig mögliche Rechtfertigung für das Leben“. Der Roman erhielt 1991 den Kresnik-Preis für den besten Roman des Jahres.