Diese 1932 erschienene Monographie fällt in eine Zeit der intensiven Auseinandersetzung um den theoretischen Status und die methodische Anlage der Soziologie als einer eigenständigen wissenschaftlichen Disziplin. In diesem Grundlagenstreit sucht Schütz eine vermittelnde Position zwischen den Ansätzen Max Webers und Ludwig von Mises zu gewinnen. Im Anschluss an die Zeitphilosophie Henri Bergsons und die Phänomenologie Edmund Husserls analysiert der Autor die Prozesse, in denen sich die soziale Welt als eine als sinnhaft verstehbare aufbaut.