1) Meine jugoslawische Kindheit

Ich verbrachte meine Kindheit in einem kleinen Dorf in Mazedonien, Šlegovo hieß es, bei meinen Großeltern. Meine Eltern blieben der Arbeit wegen in Skopje, meiner Geburtsstadt, und sie besuchten mich an jedem Feiertag. Daher liebte ich die nationalen Feiertage Jugoslawiens, den Tag der Armee, den Tag des Staates, den 1. Mai, denn sie brachten meine Eltern zu mir. Später brachten die gleichen Feiertage mich zu meinen Großeltern.

Meine Großeltern waren einfache, fleißige Leute vom Land – Analphabeten, aber weise, großherzig und offen. Meine Oma verehrte und fürchtete Milka Planinc, die jugoslawische Premierministerin der 1980er-Jahre, erste und einzige Frau in diesem Amt. Sie kam oft in den Radionachrichten zu Wort. Ihre Stimme war tief und laut, und meine Oma drehte den Ton leiser, wenn Milka Planinc über die wirtschaftliche Blüte und die Einigkeit Jugoslawiens sprach.

2) Die »Reise durch Jugoslawien«

Die Reise durch Jugoslawien wurde an fast jeder jugoslawischen Schule angeboten und war ein sieben- bis zehntägiger Bustrip zu den wichtigsten historischen und touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes. »Vom Fluss Vardar zum Berg Triglav«, wie es in einem bekannten Lied hieß. Das Motto der Reisen lautete: »Lerne dein Land kennen, um es noch mehr zu lieben.«

Und so gelangte ich als 13-jährige Schülerin ins wunderschöne Dubrovnik, wo ich den ersten Lippenstift meines Lebens kaufte, zu den herrlichen Plitvicer Seen, zu Titos Geburtshaus in Kumrovec, in das ehemalige Konzentrationslager Jasenovac, zum Denkmal für die ermordeten Schulkinder in Kragujevac – das Gedicht »Blutige Geschichte« der serbischen Lyrikerin Desanka Maksimović, das von diesem Massaker handelt, hatten wir in der Schule auswendig gelernt –, ins prachtvolle Belgrad mit seinen langen Alleen, in die quirligen Cafés von Sarajevo, aber nicht bis nach Slowenien. Uns fehlte die Zeit, um die Höhle von Postojna und den Berg Triglav zu sehen. War es die Enttäuschung darüber, die sechste Republik Jugoslawiens nicht bereist zu haben, die mich unbewusst antrieb, mich Jahre später in Slowenien niederzulassen?

3) Brüderlichkeit und Einigkeit der Völker und Nationen Jugoslawiens

Ein einschneidendes Erlebnis hatte ich Ende der 80er-Jahre in einem Dorf in Montenegro, bei Verwandten, die ich nie zuvor gesehen hatte (im jugoslawischen Denken war das kein Problem: Verwandte waren Verwandte, egal, ob nah oder fern). Mich befremdete, dass die Männer dort mit Pistolen unter dem Kopfkissen schliefen, aber für meinen Cousin war das selbstverständlich. »Echt, dein Vater hat keine Waffe?«, fragte er mich verblüfft.

Eines Morgens, ich stand gerade vor dem Haus, sah ich ein Auto vor einem der Nachbargebäude halten. Ein Mann und ein Mädchen in meinem Alter stiegen aus. Er gab ihr einen Kuss und fuhr gleich wieder ab, während sie mit ihrem Koffer die Stufen zur Haustür hochging, klopfte und eintrat, ohne dass ihr jemand geöffnet hätte. Meine Oma bekreuzigte sich dreifach und sagte zu mir: »Wehe, du treibst dich mit der herum, die taugt nicht als Freundin für dich.« Ich wunderte mich und fragte immer wieder, warum ich das Mädchen nicht kennenlernen sollte.

»Hast du ihren Vater gesehen? Er darf nicht mal ins Haus. Er ist ein Šiptar, deshalb! Ihre Mutter ging zum Studieren nach Priština, da traf sie ihn und wurde schwanger. Nun reden ihre Eltern schon seit Jahren nicht mehr mit ihr. Sie haben sie enterbt, und ihn wollen sie gar nicht erst sehen.«

Das alles kam mir unverständlich vor, in der Schule hatten wir doch gelernt und fast jeden Tag wiederholt, dass Brüderlichkeit und Einigkeit unter den Völkern und Nationen Jugoslawiens herrschten.

4) Der Krieg in meinem Leben

Jahre später war ich schockiert zu erfahren, dass einige der Verwandten, die wir in jenem Sommer besucht hatten, nach Bosnien gegangen waren, um dort auf serbischer Seite gegen die bosnische Zivilbevölkerung zu kämpfen. Das hatten wir nicht gewusst, und nach dem Krieg schickte meine Mutter mich mit dem Bus nach Montenegro, um den Verwandten Mehl, Öl und Zucker zu bringen. Es war das erste Mal, dass ich keine jugoslawische, sondern eine mazedonische Grenze überquerte. Und es waren keine normalen Grenzwachen, die im Bus die Papiere kontrollierten, sondern Soldaten mit Maschinenpistolen.

Mein Onkel erwartete mich am Busbahnhof. Mit festem Händedruck sagte er zu mir, ohne Umschweife und auf Serbisch: »Mazedonien ist also separatistisch? Ihr wollt nicht mit uns sein, mit den Serben? Ihr wollt sein wie die Slowenen und Kroaten? Dann wird Mazedonien zusammenbrechen, komplett zusammenbrechen!«

Während der ganzen Autofahrt bis zu seinem Haus wiederholte er, wir seien Separatisten, und niemand auf der ganzen Welt komme Slobodan Milošević gleich. Als wir angekommen waren, führte mein Onkel mich auf den Dachboden, um mir die Vorräte zu zeigen. Säckeweise Mehl und Zucker, Kisten voller Öl und Essig, Nudeln, Konserven und was nicht alles. »Wir sind versorgt, wir brauchen keine Almosen von Mazedoniern«, sagte er: »Aber die Zeit wird kommen, da werdet ihr sie von uns brauchen.« In aller Ausführlichkeit erzählte er mir dann, was für große Krieger die Serben in Bosnien gewesen sein und dass es jedem wahren Serben (dabei war er selbst halb Montenegriner, halb Mazedonier) zur Ehre gereiche, in Kroatien und Bosnien gekämpft zu haben. Ich blieb stumm und fummelte in meinen Hosentaschen herum.

Am Abend lud eine seiner verheirateten Töchter zum Essen. Auf einer Tafel, die sich durchs ganze Zimmer erstreckte, waren Lammbraten und Töpfe voll Reis und Kartoffeln aufgetischt. Der Mann meiner Cousine legte eine Kassette ein, und der traditionelle Serbische Tanz erklang. Alle sprangen auf, fielen einander in die Arme, und sie zogen mich mit sich. Mit festen Stimmen sangen sie, Männer wie Frauen, und wirbelten im Kreis, wirbelten mich mit, und mitten im wilden Tanz dröhnten die Worte: »Srbo, Srbo – Slobo, Slobo!« Ich hielt es nicht mehr aus und schrie: »Ich will nach Hause, ich will nach Hause!« Endlich brachten sie mich hinaus und setzten mich in ein Auto. Am Morgen nahm ich den ersten Bus nach Skopje, winkte meinem Onkel am Bahnhof nur flüchtig zum Abschied. Ich habe diese Verwandten nie wiedergesehen.

5) Eine seltsame postjugoslawische Zusammenkunft

Eine seltsame Zusammenkunft ergab sich im Jahr 1995, kurz nach dem Genozid von Srebrenica, als ich in Straßburg auf andere junge Jugoslawinnen und Jugoslawen traf. Alle wie ich in den 70ern geboren, alle zerbrechlich und verwirrt: Wir fühlten uns schuldig an einem Krieg, den wir nicht gewollt hatten. Die Bosnierinnen waren so wütend und traurig, dass ich mich fast schämte, aus Mazedonien zu sein, das damals als »Oase des Friedens« galt. Eine von ihnen sagte zu mir: »Stell dir vor, du studierst, aber dein Studentenausweis verbrennt in der Nationalbibliothek von Sarajevo, zusammen mit all unseren Dokumenten und all unseren Büchern – deine persönliche und deine nationale Identität ist verloren. Du bist niemand, bist nichts, und um dich herum sterben die Leute.«

Sie hatte recht. Wir versuchten einander zu verstehen und sangen sogar zusammen den Song My Balkan von der Rockband Azra, den wir alle sehr mochten. Die Dozenten an der Universität Straßburg, die uns aufgenommen hatte, riefen: »Aber ihr liebt euch doch!« Sie wollten mit uns ins Gespräch kommen, um zu verstehen, was geschah und warum. Wir konnten ihnen nicht weiterhelfen. Was in Jugoslawien passierte, nahm uns zu sehr mit, und wir begriffen es ja selbst nicht. Gewiss liebten wir einander, aber tief im Innern blieb das Gefühl, an dem Krieg schuld zu sein, auch wenn niemand von uns an irgendetwas schuld war.

6) Die jugoslawische Literaturszene und ihre Netzwerke

Wenn junge Autorinnen aus Ex-Jugoslawien ältere Kollegen reden hören, könnten sie denken, die jugoslawische Literaturszene sei das reinste Märchen gewesen. Das stimmt nicht ganz, doch immerhin galt damals jede Nationalliteratur als Teil der jugoslawischen Literatur. An den Unis gab es Fakultäten für jugoslawische Literatur, die heute Fakultäten für die südslawischen Literaturen heißen. Das wichtigste Lyrikfestival des Landes waren die 1961 gegründeten »Abende der Poesie« in Struga, in meiner Heimat Mazedonien. Der Goldene Kranz der Dichtkunst wurde dort Lyrikern wie Mahmoud Darwish, W. H. Auden, Joseph Brodsky, Allen Ginsberg, Pablo Neruda, Desanka Maksimović, Hans Magnus Enzensberger, Nichita Stănescu, Ted Hughes, Adonis (Ali Ahmad Said Esber) oder Tomas Tranströmer verliehen. Überhaupt organisierten Autorinnen und Autoren in Jugoslawien viele Festivals, zu denen sie immer auch die Kollegen aus den anderen Republiken einluden.

Seit Ende der 80er, als ganz junge Lyrikerin, war ich dreimal bei einem Festival in Kikinda in der serbischen Provinz Vojvodina zu Gast, wo junge Dichter aus ganz Jugoslawien zusammenkamen. Ich übernachtete immer bei demselben Mädchen, wir wurden Freundinnen. Beim letzten Mal, im Mai 1991, einen Monat bevor alles begann, sagte ihr Vater, der bei der jugoslawischen Armee war, am Esstisch, er habe aus seiner Einheit den Befehl erhalten, sich zum Abmarsch nach Kroatien bereit zu machen, dort werde etwas organisiert. Ihre Mutter begann zu weinen. Er sagte, er müsse das tun, es sei seine Pflicht. Mich verwirrte das sehr. Noch Jahre danach habe ich immer wieder versucht, bei ihnen in in Kikinda anzurufen, um zu fragen, ob sie wohlauf seien, doch die Leitung blieb für immer tot.

7) Postjugoslawisches Schreiben

Unmittelbar nach den Kriegen war die postjugoslawische Literatur erfüllt von all dem, was geschehen war. Bei meinem ersten Besuch in Sarajevo in dieser Zeit kaufte ich die neueste Anthologie bosnischer Kurzgeschichten: Fast jede einzelne handelte vom Krieg. Auf der postjugoslawischen Literatur lastet die kollektive Erinnerung, doch zugleich vermag sie in den Spiegel der Geschichte zu blicken.

Natürlich haben wir nicht alle unmittelbar über den Krieg geschrieben, die Werke meiner Generation sind vielseitig. Manche behandeln historische Ereignisse, viele konzentrieren sich auf die Erfahrung, ortlos geworden zu sein, oder stellen Fragen zu Nation, Nationalismus, Freiheit, Identität. Andere greifen nach universell politischen Themen oder versuchen uns als Opfer des Systems zu schildern.

Viele von uns setzen Humor ein, um gegen das Trauma anzukämpfen. Und viele Schriftsteller sind aus Ex-Jugoslawien ausgewandert. Manchmal treffen wir uns bei Veranstaltungen, bei denen wir unsere (neuen) Länder vertreten. Diese Treffen sind sehr emotional, und wir lachen viel. Wenn all das Grauen, das in und mit Ex-Jugoslawien geschehen ist, irgendein Gutes mit sich brachte, dann, dass die politischen Krisen Interesse an der Literatur der Region weckten. Bitte Ironie: Weil das Furchtbare ihr Schreiben prägte, wurden vor allem Autorinnen, die vor den 70er-Jahren geboren waren, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auf Festivals rund um die Welt eingeladen. Dieses Interesse ist längst wieder abgeflaut. Es gibt neue Kriege, neue Exilierte, neue Autorenschicksale. Der Buchmarkt lebt bekanntlich im Hier und Jetzt.

»Es war ja nicht unser Krieg«, sagte mir eine Dozentin am Institut für Mazedonische Literatur, als ich dort nach Büchern über das Zerbrechen Jugoslawiens und die Kriege in den Republiken suchte. Dabei war der erste Soldat, der in den Kriegen der 90er-Jahre getötet wurde, Sašo Gešovski aus Mazedonien – erschossen in Split vor laufenden Fernsehkameras. Wir waren alle schockiert. Der Krieg war allzu nah in Mazedonien, wir spürten ihn am eigenen Leib. Dennoch wirkt es wohl seltsam, wenn ein Buch, das der mazedonischen Literatur zugerechnet wird, sich mit diesem Thema beschäftigt, wo doch Mazedonien selbst kein Schauplatz der jugoslawischen Kriege war und sogar als »Oase des Friedens« galt.

Heute arbeiten wir postjugoslawischen Schriftsteller in vielfältiger Weise zusammen. Wir übersetzen einander, lesen einander, laden einander auf Festivals ein. Das erklärte Ziel von Sarajevske sveske, der großen Literaturzeitschrift im exjugoslawischen Raum, ist erreicht: Wir sind (wieder) Freunde. Wir haben viel gemeinsam, wir leben alle in derselben Welt.

8) Die Geografie meines Lebens

Ich verließ Mazedonien 1994, als die Kriege in Jugoslawien noch andauerten. In Bukarest promovierte ich in rumänischer Literatur und unterrichtete dort an der Universität mazedonische Literatur und Sprache. Ich begann in beiden Sprachen zu träumen, Mazedonisch und Rumänisch. Ich lernte meinen Mann kennen, der aus Slowenien ist, und anfangs sprachen wir Serbokroatisch miteinander, fanden aber bald, dass wir eine andere, eine neutrale Sprache bräuchten. Srebrenica geschah in unserem ersten Sommer als Liebespaar, und wir wichen auf die rumänische Sprache aus, um dem Jugoslawien in unserem Leben zu entfliehen, dem Land, das wir so sehr liebten und dass uns so sehr verletzt hatte. Sieben Jahre lang sprachen wir rumänisch miteinander, doch als wir nach Slowenien zogen, wechselten wir ins Slowenische. Da war Jugoslawien schon Vergangenheit, doch die Folgen seines Auseinanderbrechens spüren wir auf die eine oder andere Art bis heute.

9) Das letzte Jugoslawische

Auch wenn es Jugoslawien nicht mehr gibt, war mein Heimatland immer noch ein jugoslawisches Land, eine politische Farce im großen Stil. Als sie sich mit dem Zusammenbruch unabhängig machten, behielten alle jugoslawischen Republiken ihre alten Namen: Republik Slowenien, Republik Kroatien usw. Nur Mazedonien wurde, wegen der Probleme Griechenlands mit dem Namen Mazedonien, bei den Vereinten Nationen als »Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien« geführt. Alle waren nun also etwas anderes als jugoslawisch, nur wir blieben »ehemals jugoslawisch«.

Als Kind hatte ich ein Mantra (oder Gebet?), das ich immer aufsagte, wenn ich ein Problem hatte, mich einsam fühlte oder vor einer Herausforderung stand: »Madzari (unser Stadtteil) ist in Skopje, Skopje ist in Mazedonien, Mazedonien ist in Jugoslawien, Jugoslawien ist in Europa, Europa ist in der Welt.« Hatte ich das ein paar Mal wiederholt, fühlte ich mich besser.

Ich weiß noch, einer meiner ersten Gedanken nach der Teilung Jugoslawiens 1991 war, dass es nun nicht mehr heißen könnte, »Mazedonien ist in Jugoslawien, Jugoslawien ist in Europa« – sondern direkt »Mazedonien ist in Europa«. Jahre später fragte mich meine Tochter, ob Mazedonien in Europa sei. Ja, sagte ich, doch sie zeigte mir eine Liste aus der Schule mit den Staaten der Europäischen Union, und darauf fehlte Mazedonien.

Heute heißt das Land Nordmazedonien und ist immer noch nicht in der EU. Doch fast 30 Jahre nach dem Ende Jugoslawiens existierte in Europa eine »Ehemalige Jugoslawische Republik«.

10) Ersatz-Leben

Für meinen Roman Rezerven život (auf Englisch als A Spare Life erschienen) erhielt ich 2013 den Literaturpreis der Europäischen Union und den Stale-Popov-Preis in Mazedonien. Die Geschichte eines siamesischen Zwillingspaars, das getrennt werden muss und die symbolisch-mazedonischen Namen Srebra und Zlata trägt, wurde als eine Metapher für die Trennung der jugoslawischen Republiken gedeutet. Als Vertreterinnen meiner Generation sind die beiden Zeuginnen der Aufspaltung Jugoslawiens: Zlata, die Erzählerin, spricht auch von ihren und Srebras Mitstudierenden und von den jungen Männern, die aus der jugoslawischen Armee desertierten: »Einmal sagte einer von ihnen, ›Scheiß auf alles, wie konnte ich zur falschen Zeit an den falschen Ort geraten?‹ Und das traf auf sie alle zu – eine verlorene Generation, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort befand.«

Als ich mit der englischen Übersetzung meines Romans auf Lesereise durch die USA war, besuchte ich in zwei Wochen zehn Städte, von New York bis Los Angeles. In den Buchhandlungen sprach ich über mein Schreiben und mein Leben und beantwortete auch viele Fragen zu Jugoslawien. An einem der Flughäfen sah ich eine Maschine nach Dayton angekündigt. Ich staunte, wie konkret auf einmal die Stadt war, in der die jugoslawischen Kriege endeten und die Zukunft begann, ohne je von der Vergangenheit abgetrennt zu sein.

(Teile dieses Aufsatzes sind Paraphrasen aus meinem Roman »A Spare Life«, ins Englische übersetzt von Christina E. Kramer, die auch den Aufsatz im Ganzen bearbeitet hat.)