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Stadtgespräche: TRADUKI auf der Leipziger Buchmesse 2015

31. März 2015

„Stadtgespräche. Autorinnen und Autoren aus Südosteuropa lesen in Leipzig“ – unter diesem Titel präsentierte das Netzwerk TRADUKI vom 12.-15. März 2015 auf der Leipziger Buchmesse ein reichhaltiges Programm mit sechzig Mitwirkenden aus zahlreichen Ländern.

Der Blick ging dabei diesmal über Südosteuropa hinaus: nach Osten in die Ukraine, in der sich gerade in gewisser Weise zu wiederholen scheint, was dem Balkan in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts widerfuhr, und noch weiter nach Südosten in die Türkei, in der gesellschaftlicher und sozialer Wandel ebenfalls offensichtlich sind. Um Städte ging es also, von Durrës über Istanbul und Donezk bis Vaduz, um Proteste und um die Erfahrung des Krieges, aber wie immer auch um das Erzählen an sich und um das Übersetzen des Erzählten in andere Sprachen.{vsig}347a{/vsig} © Andrej Lovsin
Höhepunkt des Programms war auch in diesem Jahr die schon traditionelle Balkannacht im großartigen Saal des UT Connewitz, in dem ein wieder überaus zahlreich erschienenes, literaturenthusiastisches Publikum über vier Stunden hinweg Lesungen verschiedener Autoren und der faszinierenden Musik des Duos Attila Aksoj und Jelena Milušić aus Bosnien und Herzegowina lauschte.{vsig}347b{/vsig} © Andrej Lovsin
Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhielt in diesem Jahr der rumänische Autor Mircea Cărtărescu, ein Schriftsteller aus „Tradukistan“ also. Wir sagen herzlichen Glückwunsch!
Programm
In den Medien:Leipzig lauscht, Tiroler Tageszeitung, binooki.com, Buchhandlung Mahr, Rheinzeitung, Funkhaus Europa
{vsig}347c{/vsig} © Edi Matic

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